Bild 1
Die hauptsächlichen Ebenen des menschlichen Bewusstseinssystems

Der Kausalkörper ist das fünfte Element in der Hierarchie des menschlichen Siebenkörpersystems. Er erfüllt eine enorm wichtige Aufgabe für das gesamte Leben und die progressive Bewusstseinsentwicklung des Individuums, denn ausgerechnet auf dem kausalen Level der ganzheitlichen Körperstruktur (s. Bild 1) sind die Programme des persönlichen Schicksals und des Karmas gespeichert, die sich beliebig updaten, optimieren oder zwecks Neuprogrammierung gänzlich deinstallieren lassen.

Die unterbewusste Ebene des menschlichen Mehrkörpersystems ist für energetische Prozesse in dem gesamten System verantwortlich und erfüllt die komplette Energieversorgung des gesamten Organismus einschließlich energiesparender Funktion.

Bild 2

Der Kausalkörper füllt die erste Ebene des Überbewusstseins aus. Im Vergleich zu den Körpern des Unterbewusstseins, die in ihren grob- wie feinstofflichen Strukturen über mehr Energie als Informationen verfügen (s. Bild 2), handelt es sich im Überbewusstsein großenteils um informative Prozesse, die mit dem Verstand eines begrenzt bewussten Individuums kaum erfassbar sind.

Aus diesem Grund werden solche Begriffe wie „Schicksal“ und „Karma“ von meisten Menschen unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft gleich einer vorbestimmten göttlichen Fügung oder einer gerechten Bestrafung wahrgenommen, und das nicht selten mit einer festen inneren Überzeugung, dass diese Programme von dem Betroffenen selbst gar nicht veränderbar sind.

Ein Individuum, das der Mehrdimensionalität seines Bewusstseins noch ziemlich weit entfernt ist, hinterfragt gewöhnlich niemals einen in seinem Kopf waltenden Gedanken und verspürt keinerlei Bedürfnis, den gesamten Prozess der Entstehung einer konkreten, angeblich seiner eigenen Meinung zurückzuverfolgen. So ein Mensch kann zwar sehr klug, belesen, gebildet und durchaus intelligent im Außen wirken und über diese Persönlichkeitsqualitäten tatsächlich verfügen, doch er wäre kaum imstande, außerhalb der in seinem Verstandsprogramm gespeicherten Algorithmen zu denken, geschweige seine eigenen Gedankenvorgänge sowie seine Lebenserfahrungen gründlich zu analysieren. Eine Erfahrung bezieht sich in diesem Kontext weder aufs Wissen (Information) noch auf emotionale Aspekte der eigenen Erinnerung an ein bestimmtes Lebensereignis. Eine Erfahrung stellt hier eine gewisse Ereigniskette im eigenen Leben des Individuums dar, in der alle Glieder (Ereignisse) nach einer bestimmten Systematik miteinander verbunden sind. Demnach bedeutet eine Erfahrungsanalyse nichts anderes, als eine klare Erkennung dieser Systematik sowie die Bewusstwerdung der grundlegenden Prinzipien der Entstehung bestimmter Ereignisketten im eigenen Leben.

Dass ein Mensch gemeinhin es gar nicht gewohnt ist, über das Geschehene / Geschehende auf seinem irdischen Lebensweg tiefgründig zu reflektieren und das vielseitig zu analysieren, bedeutet es keinesfalls, dass er dazu generell nicht fähig ist. Ein in seinem Bewusstsein mehrdimensional ausgerichtetes Individuum kann sehr wohl das System seiner eigenen ganzheitlichen Wahrnehmung sowie meiste Algorithmen seiner persönlichen Denkprozesse bestmöglich verstehen. Dadurch gelingt es ihm mühelos, seine eigenen Gedanken von fremden Meinungen in seinem Kopf zu unterscheiden, sein energetisch-informatives Feld von manipulativen wie schädigenden Einflüsse seitens anderer Individuen und sämtlicher Egregore optimal zu schützen, aber auch sein eigenes Schicksal in die ihm beliebige Richtung zu lenken.

Das hauptsächliche Denksystem (Mentalkörper) des Menschen widerspiegelt automatisch seine individuellen subjektiven wie objektiven Erfahrungen. Auf der mentalen Ebene des menschlichen Mehrkörpersystems, die sich hierarchisch unter dem kausalen und über dem astralen Level befindet (s. Bild 1+2), wird eine Lebenserfahrung spezifisch bearbeitet und lokal gespeichert, bevor sie wie eine geschützte Datei auf die Festplatte des höheren, kausalen Levels des Überbewusstseins landet. Das bedeutet, dass die Algorithmen des eigenen Denkprozesses und die Informationen des Mentalkörpers, die auf der Festplatte des Kausalkörpers endgültig gespeichert werden, ausschließlich auf dem mentalen Level des Systems veränderbar sind. Dafür ist es grundlegend wichtig, die Spezifik der Bearbeitung der Lebenserfahrungen auf dem mentalen Systemlevel zu verstehen.

In dem individuellen Denkprozess zieht jeder wörtliche Ausdruck oder Begriff eine mehr oder weniger komplexe Gedankenkette hinter sich, in der zwar nicht alle Gedanken eine logische Verknüpfung miteinander haben, jedoch sind die meisten von ihnen durch die Kraft der individuellen Erlebnisse und der eigenen, auf diese Erlebnisse bezogenen Emotionen ganz fest miteinander verflochten. Das liegt hauptsächlich daran, dass das begrenzte menschliche Bewusstsein alle Ereignisse im Leben des betroffenen Individuums als eine Reihe emotionaler Erlebnisse speichert: Je intensiver Emotionen (positive wie negative) in Verbindung mit einem bestimmten Lebensereignis sind, desto stärker hält sich das Individuum mental an dieses Ereignis fest (erinnert sich besser und detaillierter daran). Andererseits werden die Lebenssituationen, die auf astraler (emotionaler) Ebene des individuellen Unterbewusstseins keinerlei Spuren hinterlassen, im System des Menschen überhaupt nicht oder nur teilweise gespeichert, denn bereits auf dem Astrallevel werden die emotional irrelevanten Informationen zwecks Energieersparung großenteils gelöscht und gar nicht in den Mentalkörper weiter geleitet. Von daher kann sich das Individuum entweder gar nicht oder nur vage an die Ereignisse in seinem Leben erinnern, die gar keine oder nur leichte emotionale Wurzeln in seinem System geschlagen haben.

Demzufolge verbindet jeder Mensch in seinen Denkprozessen, meist unbewusst, unterschiedliche Begriffe und Vorstellungen seines Verstandes mit seinen eigenen Emotionen und erschafft dadurch ein rein subjektives Bild seiner eigenen Realität, das sich zwangsläufig nach und nach durch weitere, ergänzende Aspekte ausweitet. Diese Aspekte (Farben, Figuren, Formen, Stimmungen etc.) entsprechen nach dem universalen Resonanzgesetz zwangsläufig dem ursprünglichen Basisbild der vom Individuum bereits erschaffenen Wirklichkeit. So wird von dem Menschen höchstpersönlich, allein durch die Kraft seiner eigenen Gedanken und Glaubenssätze ein eigenes Schicksalsprogramm kreiert, in dem automatisch die (Zukunfts)Informationen gespeichert sind, die mit vergangenen Erlebnissen auf dem aktuellen Lebensweg, aber auch mit den im Überbewusstsein gespeicherten Erfahrungsinformationen aus eigenen früheren Inkanationen kompatibel sind. Da die informativen Programme des Überbewusstseins mit ihrem gesamten Inhalt in dem unsterblichen Seelenfeld des Individuums verbleiben, kann sich das eigene, vom Individuum selbst bewusst oder unbewusst kreierte „Schicksal“ bis auf mehrere Inkarnationen ausdehnen, was mit einer Endlosschleife der ähnlichen oder gar gleichen Lebensereignisse vergleichbar ist.

Allein die Vorstellung, das eigene Schicksal selbstständig erschaffen zu können und nichts wie niemanden für die eigene erlebte Realität verantwortlich zu machen außer sich selbst, scheint noch für viele Erdenmenschen sehr befremdet zu sein. Von daher verbleiben meiste von uns in ihrer passiven Opferhaltung und warten geduldig auf eine „Glückssträhne“ auf dem eigenen Schicksalsweg sowie auf automatische Selbstauflösung der weniger erfreulichen, karmischen Aspekte im eigenen Leben. Man wartet aber völlig vergebens darauf, denn das persönliche Schicksalsprogramm ist bereits auf der Festplatte des eigenen Kausalkörpers gespeichert, und ohne Engagement des qualifizierten Programmierers kann es nicht mehr verändert werden.

Auch wenn jeder Mensch lediglich über eine begrenzte Anzahl seiner Inkarnationsrechte in der Außenwelt verfügt, besitzt er ein uneingeschränktes Seelenrecht, seinen eigenen inneren Computer zu manipulieren und dessen Programme beliebig zu verändern und umzuschreiben. Demnach ist jeder Mensch von Natur aus der allerbeste Programmierer der Informationsinhalte auf allen Ebenen seines individuellen Mehrkörpersystems.

Also wenn es um das eigene Schicksal des Individuums handelt, geht es hauptsächlich um die auf der kausalen Ebene des Überbewusstseins gespeicherten Informationsprogramme, die Arbeit an denen alles andere als einfach, doch nicht unmöglich ist. Das Wichtigste für eine effektive Umprogrammierung des eigenen Schicksals ist das vollkommene Verständnis der energetisch-informativen Prozesse auf allen unter dem Kausalkörper liegenden Ebenen des eigenen Mehrkörpersystems (Physis, Ätherkörper, Astralkörper, Mentalkörper) sowie der freie energetisch-informative Zugang des Betroffenen zu diesen Prozessen. Nur dann ist das Individuum wirklich fähig, seine eigenen Gedanken, Glaubenssätze und Handlungsalgorithmen gründlich zu analysieren, ihre wahren Ursprünge zu erkennen, bestimmte Ereignisse im eigenen Leben mit diesen Informationen zu verknüpfen und eine informative Reinigung der Festplatte seines kausalen Körpers vorzunehmen. Erst danach ist eine Neuprogrammierung der informationsfreien Festplatte möglich. Demzufolge existiert im Prozess der Veränderung des eigenen Schicksals ein Punkt der gänzlichen Leere: Das Alte – innen wie außen – ist bereits aufgelöst, und das Neue – innen wie außen – ist noch gar nicht erschaffen.

Meiste, auch energetisch starke Menschen scheitern oft in ihren Transformationsversuchen bereits am Anfang ihrer individuellen inneren Umwandlungsprozesse an den sozialen Problemen in ihrer Außenwelt. Es liegt daran, dass jede, auch ganz minimale Veränderung im inneren System des Individuums zwangsläufig auf seine festen Beziehungen in seiner Außenwelt projiziert wird. Dem Betroffenen wird plötzlich sein ganzes gewöhnliches soziales Umfeld unwichtig, uninteressant oder ziemlich lästig. Ein ganz klares, sich stets verstärkendes inneres Signal zur Bereitschaft für das massenhafte Loslassen im sozialen Lebensbereich lässt dem Menschen oft gar keine andere Wahl als meiste Beziehungen zu seinen Nächsten zu beenden, die mit seinem eigenen, sich energetisch-informativ verändernden Selbst keine Resonanz mehr erzeugen können. Und so trennt man sich plötzlich von eigenen Familienangehörigen, seinen langjährigen Freunden und immer noch netten Kollegen…

Doch die weiterhin nach ihren eigenen gewöhnlichen Existenzprogrammen funktionierenden Mitmenschen des sich sozial befreienden Individuums fühlen sich nicht selten von ihm enttäuscht und betrogen. Sie sind aber auch unbewusst einigen oder mehreren egregorialen Systemen verpflichtet und übernehmen für diese eine wichtige Aufgabe: Sie setzen ihre energetisch-informative Kraft dafür ein, ihren zu seiner eigenen Transformation entschlossenen Nächsten in seine alten Lebensmuster und somit in die Rahmen seines ursprünglichen Schicksals zurückzupressen und sich wieder energetisch den egregorialen Konstrukten einzuschließen. Sehr oft wird so ein starkes soziales Pressing mit Erfolg gekrönt und der Betroffene kehrt nach einigen misslungenen Widerstandsversuchen auf seinen alten Schicksalsweg zurück. Es liegt unter anderem daran, dass die allererste Phase des gesamten individuellen Befreiungsprozesses zwangsläufig einen enorm schmerzenden sozialen Entzug beinhaltet, und es erfordert enorm viel Kraft, Durchsetzungsvermögen, Mut, Ausdauer und nicht zuletzt eine sehr starke innere Motivation des betroffenen Menschen, diesen Entzug überhaupt zu überstehen, am besten natürlich ohne jegliche Rückfälle. Und die Rückfälle gibt es immer dann, wenn die eigenen Abhängigkeiten des Individuums von einzelnen Menschen und deren Meinungen sowie von kleineren wie größeren sozialen und egregorialen Strukturen stärker ist als die innere Bereitschaft zu der Selbstbefreiung und der bewussten Veränderung seines weniger erfreulichen, bereits abgenutzen Schicksalsweges.

Gelingt es dem Menschen doch, alle (sozialen) Hindernisse der ersten Etappe seines Transformationsweges zu überwinden und die darauffolgende innere wie äußere Leere konsequent und heroisch zu überstehen, wird er auf seinem neuen Schicksalsweg reichlich belohnt: Neue, großartige Menschen betreten sein neues Lebensfeld, deren eigenen Inkarnationswege wahrscheinlich niemals in Rahmen seiner früheren Wirklichkeit mit seinem alten Schicksalspfad überkreuzen würden. Unerwartete traumhafte Ereignisse geschehen alltäglich in seinem neuen Leben und bescheren es mit wundervollen Erfahrungen, die Informationen von denen auf der noch ziemlich freien Festplatte des Kausalkörpers gespeichert werden können. Und auf diese Weise kann die ganz neue irdische Wirklichkeit des Individuums von ihm selbst völlig bewusst erschaffen werden – Das eigene Schicksal, das für eine wahre Existenz der unvorstellbaren Wunder des unbegrenzten Quantenversums eine absolute Bestätigung liefert.

Peace & Love

Elena

Das Programm des individuellen Schicksals oder Die Umprogrammierung der eigenen Wirklichkeit

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