Jeder Mensch betritt die irdische Welt mit seinem eigenen, exakt auf sein energetisch-informatives Feld (Seele) abgestimmten, befristeten Inkarnationsvertrag, in dem unter anderem seine individuellen Seelenrechte festgelegt sind, ebenfalls wie seine (karmischen) Aufgaben zu der Sicherung und eventueller Erweiterung dieser Rechte.

Die Inkarnationsrechte eines (potenziellen) Magiers werden ihm weder geschenkt noch geliehen, sondern von ihm selbst innerhalb aller seinen Inkarnationen hart erarbeitet, im Vergleich zu den Inkarnationsrechten einer jungen Seele ganz am Anfang ihres Erfahrungsweges auf der Erde. Eine alte Seele mit reichlichen Lebenserfahrungen befindet sich auf der letzten Etappe ihres Inkarnationszyklus, des Zyklus, der sich insgesamt auf bis zu mehreren Tausenden Erdenleben ausdehnen kann. Also sind es die unzähligen, wertvollen Lebenserfahrungen im Körper eines Erdenmenschen, die eine Seele akkumuliert, um sich weiterentwickeln und aufsteigen zu können. Dabei ist es grundsätzlich irrelevant, ob diese Erfahrungen positiv-reiner oder negativ-sündiger Natur der dualen Wirklichkeit sind. Denn auf einem konstruktiven Seelenentwicklungsweg existieren keine Polaritäten. Die Dualität mit all ihren inneren wie äußeren Erscheinungsformen hat nur für das künstliche Programm des primitiven menschlichen Verstandes eine entscheidende Bedeutung. Für den wohlerzogenen, gezähmten Verstand eines Magiers existieren aber keine Unterschiede mehr zwischen Licht und Dunkelheit, Oben und Unten, Alles und Nichts, Reichtum und Armut, Gott und Teufel, etc. Tatsächlich sind die Lebenserfahrungen im niederfrequenten, dunklen Bereich des Erdendaseins genauso wichtig für die progressiven Seelenentwicklungen wie die in dem Seelenfeld gespeicherten Informationen der hochfrequenten Lichtseite des irdischen Dualitätskonstruktes. Es wird von der Seele aber IMMER angestrebt, die beiden Pole in einem optimalen Gleichgewicht zu halten.

Alle Menschen unterschiedliches Seelenalters haben trotz ihrer ganz persönlicher Inkarnationsrechte  und –aufgaben einiges gemeinsam:  Als gleichberechtigte Erdenbewohner der Homo sapiens-Population verfügen sie über die gleichen Möglichkeiten und Chancen in Bezug auf ihre eigene Weiterentwicklung und Erweiterung ihrer individuellen energetisch-informativen Felder. Außerdem verfügt jeder Mensch über die Kraft des eigenen freien Willens, die er auf seinem Lebenspfad beliebig einsetzen kann und darf. Demnach ist JEDES Individuum durchaus fähig, sich selbst dazu zu ermächtigen, die für seine aktuelle Inkarnation bestmögliche Version seines Selbstes zu erreichen und diese Version in seinen folgenden Erdenleben nach und nach zu optimieren.

Ein Mensch, der die Impulse seiner Seele nicht wahrnehmen kann und/oder will und seinen irdischen Lebensweg ausschließlich nach dem Algorithmenprogramm seines Verstandes gestaltet, benötigt in der Regel immer einen kraftvollen, ziemlich schmerzenden innerlichen und/oder äußerlichen Anstoß (z. B. eine tödliche Krankheit, finanzieller Ruin, schwere Scheidung etc.), um seinen freien Willen für die eigene konstruktive Seelenentwicklung zu mobilisieren. Dabei könnte bei einem von einer jungen, weniger erfahrenen Seele geführten Individuum bereits eine relativ geringe Herausforderung in seinem gewöhnlichen Alltag den gleichen triggernden Effekt erzeugen, wie bei einem Menschen mit einem reicheren Seelenerfahrungsfeld eine totale Zerstörung des gesamten Lebensraumes und gleichzeitige „Katastrophen“ in allen Existenzbereichen seiner einheitlichen individuellen Lebenssystems. Deshalb wäre es grundsätzlich falsch, sein eigenes Leben samt allen seinen Höhen und Tiefen mit dem irdischen Dasein eines anderen Menschen zu vergleichen und darüber zu werten.

Ein „Glückspilz“, der mit einem „günstigen“ Paket der Seelenrechte in einem materiell wie emotional stabilen Familiensystem geboren wird, kann zwar auf anfänglichen Etappen seines Lebensweges mühelos alles bekommen, was er für sein bequemes, stabiles, wohlhabendes, glückliches, jedoch durchaus oberflächliches Leben benötigt, ohne selbst dafür aktiv etwas leisten zu müssen, riskiert zwangsläufig allein durch seine unbewusste Passivität all seine Inkarnationsrechte zu verlieren wie logischerweise auch all die von ihm geerbten Schätze des materiellen Seins. Denn es liegt einfach nicht in der reinen Natur einer menschlichen Seele, auf dem Planeten namens Erde zu inkarnieren, um hier ununterbrochen einen faulen Traumurlaub zu machen, ohne sich weiter entwickeln zu wollen.

Aus diesem Grund wird jeder Mensch in seinem Leben spätestens nach zwei individuellen Mondknotenzyklen (mit ca. 38 Jahren) mal sanft, mal ganz heftig an seinen Inkarnationsvertrag „erinnert“ und nicht selten durch für ihn unangenehme Ereignisse im Leben dazu gezwungen, sich den neuen Seelenerfahrungen zu öffnen.

Andererseits kann ein in enorm schwierigen materiellen und emotionalen Verhältnissen geborener Mensch seinen freien Willen bereits am Anfang seines Inkarnationsweges dafür einsetzten, die ihm von äußeren Systemen aufgestellten sozialen, materiellen und mentalen Grenzen zu sprengen und für sich selbst die optimalen Lebensbedingungen und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu erschaffen. Dadurch kann so ein anfänglicher „Pechvogel“, meist unwillkürlich und unbewusst, sein eigenes Schicksal verändern, sein Seelenerfahrungsfeld ausweiten, seine bereits vorhandenen Inkarnationsrechte sichern, weitere Rechte dazu gewinnen und sich somit für den Aufstieg in die höhere soziale Kaste bereit zu machen.

Den Zugang zu unbegrenzten, universalen Ressourcen bekommt immer nur derjenige, der sein Leben aktiv gestaltet und durch seine eigenen entschlossenen Taten unterschiedliche Ergebnisse erzielt, unabhängig davon, ob sein Verstand die Resultate seiner Bemühungen als zufriedenstellend oder total negativ bewertet. Von daher zählen zu den für die Seelenentwicklung relevanten Leistungen auch sämtliche „Fehltritte“ des Individuums, denn auch seine eigenen (erkannten) Fehler bereichern sein energetisch-informatives System. In diesem Zusammenhang hat JEDE mutige, gewagte Aktion eines Menschen, auch wenn sie sich für seinen Verstand als ein Flop entpuppt, tatsächlich viel mehr Gewichtung für die progressive Entwicklung seines Seelenfeldes als eine unsichere, passive, abwartende Haltung eines auf Hilfe und Unterstützung von Anderen (Menschen, Engeln, Göttern…) angewiesenen und hoffenden Beter.

Für einen Menschen mit einer uralten Seele und unbegrenzten Bewusstsein existiert nichts und niemand in irdischer Realität sowie in höheren feinstofflichen Dichten, das/der für sein Schicksal mehr Verantwortung hätte, als er selbst, und das/der über sein Leben mehr Macht besäße als die unbegrenzte Macht seines eigenen menschlichen freien Willens. Die einzigwahre Gottheit auf der Erde, die ein Magier für sich als solche verehrt, ist die reine irdische Naturwelt einschließlich der vier hauptsächlichen Elementarkräfte, durch dessen Wirkung das Leben auf dem Planeten und die vielseitige Seelenentwicklung in einem menschlichen Körper überhaupt möglich sind.

Je junger eine inkarnierte Seele ist, desto bescheidener ist ihr Erfahrungsfeld auf der Erde. Von daher benötigt so ein Mensch mehr Unterstützung in seinem Leben, und kann niemals die Lebensweise eines potenziellen Magiers verstehen und nachvollziehen, ähnlich einem Erstklässler, der aktuell weder über Erfahrungen noch das Wissen eines Studenten besitzt, jedoch genug Zeit und Chancen hat, die nötigen Ressourcen dafür zu sammeln, um später auch ein Studium anzufangen. Außerdem besitzt eine junge Seele noch keine ausgeprägte Resistenz gegen die starken wie schwächeren Einflüsse der egregorialen Systeme, und ist sehr oft fast von allen hauptsächlichen Egregoren stark abhängig (Familienegregor < sozialer Egregor < beruflicher Egregor < finanzieller Egregor  < Staat <  Religion < Höhere Kräfte/Götter).

Deswegen unterscheiden sich Menschen in der Wahrnehmung ihrer eigenen Realität so stark voneinander. Jeder Inkarnationsweg einer Seele, egal welches Alters, ist immer das Ziel selbst. Dabei existiert keinen Zeitdrang und keine Kontrolle irgendwelcher höheren Instanzen in Bezug auf die korrekte Erfüllung des Inkarnationsvertrages. Der einzige Kontrolleur für einen Menschen in seinem Erdendasein ist er selbst samt seinem wunderschönen universalen Seelenkern!

Du kannst sehr stolz auf dich sein, mein lieber Gottmensch! Ich wünsche dir weiterhin viel Freude, Geduld, Kraft und Weisheit auf der letzte Etappe Deines Inkarnationszyklus!

Peace & Love

Elena

Der Entwicklungsweg einer Seele auf der Erde

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