Im Vergleich zu dem weiblichen, passiven, ruhigen, stabilen Erdenelement besitzt das männliche, aktive, lebhafte Element des FEUERS die Qualität der Veränderung, der ständigen Bewegung, der kontinuierlichen Entwicklung, der Expansion und der Impulsivität… ERDE bleibt immer konstant, FEUER ist dagegen unbeständig und ist mit unterschiedlicher Intensität aktiv. Demzufolge bilden ERDE und FEUER aus einer metaphysischen Perspektive zwei Gegenpole im dualen Vierelementen-System: Frau vs. Mann; Passivität vs. Aktivität; Dunkelheit vs. Licht, Tod vs. Leben etc. Gleichzeitig aber benötigen die beiden einander, um ihre eigene Wirkung im System überhaupt erzeugen zu können.

Die Energie des FEUERS hat ziemlich chaotische Schwingungen und drückt sich dementsprechend sehr anarchisch aus. Es liegt vor allem an der ERDE und es wird auch von ihr bestimmt, wieviel Kraft des FEUERS exakt benötigt wird, um das Leben auf dem Planeten zu ermöglichen und zu erhalten. Denn ein zu starkes FEUER kann den fruchtbaren Erdenboden durch Brand vernichten, aber auch ein Defizit an der Feuerenergie, das eine eiserne Kälte verursachen könnte, würde ebenfalls die Fruchtbarkeit der ERDE stark beeinträchtigen.

Somit hat die ERDE im globalen System sowie in der individuellen energetischen Struktur des menschlichen Körpers eine enorm wichtige Aufgabe: das durchaus aktive, jedoch weniger vernünftige Element des FEUERS zu kontrollieren und zu managen. Gerade auf dem zweiten, informativen Erdenlevel kann ihr ungebändigter, feuriger Partner die Komponente des Datennetzes gewaltig zerstören, ähnlich einer DDoS-Attacke im System eines Computers. So eine informative Verwüstung würde auf der planetaren Ebene katastrophale Folgen für die ganze menschliche Zivilisation haben und die Homo sapiens-Population auf den primitivsten Entwicklungsstand wieder katapultieren.

Ein Individuum mit einer deutlich ausgeprägten Feuerpotenz in seinem Bewusstseinssystem wirkt im Außen enorm tatkräftig, zügellos und impulsiv. Die Feuerenergie ist in ihrer reinen Qualität vollkommen neutral und kann sowohl für eine hochkreative Erschaffung des Neuen sowie für eine praktische Umsetzung der göttlichen Visionen, als auch für eine totale innere und äußere Zerstörung eingesetzt werden. Für das FEUER selbst existiert ja keinen Unterschied zwischen kreativer Schöpfung und destruktiver Zerstörung, denn sein natürliches Ziel liegt darin, alles, was auf seinem Weg liegt, als seine Nahrung zu verschlingen. Von daher ist es für eine optimale Bewusstseinsentwicklung sehr wichtig, die Qualität des inneren FEUERS in einer Adäquanz zu den Schwingungen der inneren ERDE zu halten. Falls ein dieser beiden Naturelemente an seiner Kraft gewinnt, soll das Element des Gegenpols im gleichen Maß verstärkt werden, damit das systemische Gleichgewicht bewahrt wird.

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Mensch mit starker Dominanz einer der Naturelemente in seinem System kaum überlebungsfähig ist. Das stark dominierende, unkontrollierte  Feuerelement zwingt das Individuum dazu, sich von der Erdenzeit keinesfalls aufhalten zu lassen, (über)aktiv zu wirken, sich selbst wie sein Leben ständig zu verändern und sich in einem enorm rasanten Tempo durch sein Dasein auf dem Planeten zu bewegen. Und das alles rein impulsiv und widersinnig… , von daher auch oft in dem Selbstzerstörungsmodus.

Das FEUER benötigt demzufolge eine starke Kontrolle und gewisse Grenzen, um vor allem sich selbst nicht vernichten zu können. Die Menschen mit einer enorm starken Dominante des ungezügelten Feuerelementes in ihren Systemen zerstören zwanghaft das Alte, um das Neue zu erschaffen, um direkt darauf dieses neue Neue als bereits Veraltete wieder zu zerstören, damit wieder mal das ganz Neue kreiert werden kann… Offensichtlich handelt es sich dabei um einen endlosen Konflikt zwischen dem Schöpfer und seiner eigenen Schöpfung: Der Schöpfer, der es versucht, seine Schöpfung zu verewigen, vernichtet sie automatisch. Die Schöpfung versucht ihrerseits sich selbst retten, tötet dabei ihren Schöpfer und löst sich selbst dadurch auf. Doch direkt nach dieser totalen Zerstörung erwachen sie wieder zum Leben, wie ein Phönix aus der Asche, um den gleichen Geburt-Tod-Geburt- Zyklus erneut zu wiederholen. Auch wenn diese Vorgänge auf dem ersten Blick keinen Sinn zu haben scheinen, hat der metaphysische Konflikt zwischen dem Schöpfer und seiner Schöpfung tatsächlich einen durchaus tiefgründigen, transformierenden Charakter. Das Auferstandene/Wiedergeborene ist nie dem alten, gestorbenen System vollkommen identisch, denn jeder Geburt-Tod-Geburt-Prozess beinhaltet eine zwangsläufige alchemische Transmutation.

Der berühmte Phönix steigt ja auch in einer ganz neuen Frequenz aus der Asche auf. Doch auf ein einzelnes Menschenleben, das aus der höheren Perspektive lediglich ein ganz kurzes Minimoment  dauert und dafür mehrere Inkarnationsaufgaben enthält, kann man natürlich dieses FEUER-Prinzip nicht übertragen. Zu viel unkontrolliertes FEUER in dem Bewusstseinssystem eines menschlichen Wesens kann ihm in seinem Leben nur Chaos und Probleme bereiten, und niemals eine Produktivität versprechen!

Aber auch der Mangel des Feuerelementes in dem individuellen energetisch-informativen Feld kann den Betroffenen vor allem geistig sehr stark schwächen. Dieses Defizit verursacht die Unfähigkeit des Menschen, sich adäquat im Alltag zu orientieren, sich den stets verändernden (planetaren) Lebensbedingungen anzupassen, sich weiter in seinem Erdendasein zu entwickeln und ein gesundes, starkes Charisma zu entwickeln. So ein Mensch sucht unwillkürlich nach anderen Individuen im Außen, die innerlich über eine höhere Feuerqualität verfügen, und macht sich unbewusst von ihnen abhängig. Das ist im Grunde genommen auch die einfache Erklärung dafür, warum die stark charismatischen Führer ganz ohne Druck ihre Untertanen ideologisch in die Richtung bewegen können, die den persönlichen moralischen wie mental-emotionalen Prinzipien der Untertanen selbst total widersprechen.

Gelingt es einem Individuum, sein eigenes FEUER auf allen drei dieses Element beinhaltenden Systemebenen (ätherischer, buddhialer, atmischer, s. Bild) wahrzunehmen und bewusst mit dem eigenen FEUER zu arbeiten, um die Feuerqualität in dem eigenen Bewusstseinssystem zu optimieren und den Schwingungen der inneren Erde anzupassen, kann das Individuum sich dadurch aus sämtlichen Abhängigkeiten in seinem Leben befreien und seine wahre, vollkommene Authentizität in der Gesellschaft gewinnen. Außerdem lernt so ein Mensch, sein inneres FEUER zu kontrollieren, seine Feuerenergie mir der Kraft seiner inneren ERDE optimal auf allen drei energetisch-informativen Ebenen zu verbinden und die dadurch entstandenen Ressourcen für die Materialisierung aller seinen Visionen und Lebensziele effektiv einzusetzen. So erschafft er ganz bewusst seine eigene, von seinem Höheren Selbst entwickelte Wirklichkeit auf der Erde!

Das trägt zwar immer noch keine absolute individuelle Freiheit in sich, für die das perfekte Gleichgewicht  aller vier Elementarkräfte im System notwendig ist, doch die persönliche Unabhängigkeit in der selbstverständlichen Eigenverantwortung für das, was man IST, was man LEBT und was man TUT, kann man sehr wohl durch eine gezielte Bewusstseinsarbeit mit dem eigenen FEUER erreichen.

So kommst Du Deiner Erleuchtung und deiner spiritueller Meisterschaft auf der Erde immer näher, mein lieber Gottmensch! Ich wünsche Dir viel Freude, Gelassenheit, Weisheit und Kraft auf Deinem magischen Lebenspfad!

Peace & Love

Elena

Die elementare Kraft des Feuers

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