Jeder Mensch ist mit den elementaren Naturkräften auf unserem Planeten mehr oder weniger vertraut. Er bewegt sich auf der Erde, wärmt sich am Feuer, trinkt das Wasser und atmet die Luft ein. Der Mensch braucht zwangsläufig alle vier Elemente für seine dauerhafte Existenz auf der Erde und ist oft sich selbst bewusst oder unbewusst ziemlich sicher, dass diese Elemente ihm unbegrenzt zur Verfügung stehen und ewig stehen werden.  Die Naturressourcen, die unermesslich zu sein scheinen können, haben keinen besonderen, hohen Wert für das begrenzte menschliche Bewusstsein, und so ein Mensch könnte auch niemals die magische, okkulte Bedeutung der Elementarkräfte nachvollziehen, denn auf einer niederen, physischen Existenzebene können diese Kräfte gar nicht wahrgenommen, geschweige verstanden, analysiert, kontrolliert und gelenkt werden.

Aus einer metaphysischen Perspektive ist eine elementare Naturkraft keine physische Struktur,  sondern eine enorme energetisch-informative Potenz für die Erschaffung unterschiedlicher materiellen Kreationen und Formen. Ein menschlicher Neuling in der Welt der Magie tut es sich sicherlich schwer, auf dem direkten Weg mit den elementaren Naturpotenzen zu arbeiten, und benötigt anfänglich noch eine gewisse Vorstellung seines Verstandes von den physischen Formen der Naturkräfte:  das fließende, nasse Wasser; die grobe, feste Erde; der brennende, heiße Feuer; die leichte, unantastbare Luft. Doch man darf es nie vergessen, dass die materiellen Formen nicht das Wesentliche sind. Ein Magier ist kein erfahrener, alter Hexer, der in seinem kupfernen Kessel eine Wildkräutersuppe kocht und dabei die komplizierten Beschwörungstexte vor sich her murmelt, seinem nächsten Zauberziel folgend. Ein wahrer Magier ist mehr als ein Zauberer und eine Hexe zusammen und benötigt keine materiellen Instrumente wie Zutaten für seine magische Wirkung auf der Erde. Doch bevor er so weit ist, soll er das energetisch-informative Gleichgewicht in seinem eigenen System erzeugen und dazu zählt auch die Ausbalancierung der Energetik aller vier Elementkräfte in seinem Selbst. Allein für diese Aufgabe kann ein Individuum auch mit einem mehrdimensionalen, unbegrenzten Bewusstsein mehrere Inkarnationen gebrauchen. Oder nur eine…,  wenn er es schafft, sich bewusst, diszipliniert, konsequent und ohne lange Umwege zu seinen höheren Seelenzielen zu bewegen.

Das vollkommene Verständnis der elementaren Naturkräfte verschafft einem Erdenmenschen den perfekten Durchblick in der transzendenten Welt der ursprünglichen Natur und lässt ihn seine eigene innere Natur besser zu kontrollieren und bewusst zu beeinflussen.  Das innere System jedes organischen Menschen birgt in sich Energien und Informationen aller vier Naturpotenzen, doch nicht in jedem individuellen System können diese Elementarkräfte sich manifestieren. Das liegt meist an dem begrenzten, unflexiblen Bewusstsein des Betroffenen und seinem starken inneren Widerstand in Bezug auf seine persönlich-spirituelle Weiterentwicklung und seinen eigenen evolutionären Fortschritt als Individuum der menschlichen Population auf der Erde.

Auf dem großen Kreuz als dem Symbol der vollkommenen Harmonie und universales Gleichgewichtes lassen sich die vier Elementarkräfte folgenderweise einordnen:

Zwei der Elementarkräfte verfügen über eine aktive, expandierende, männliche Qualität. Das sind FEUER und LUFT. Die weiteren zwei – ERDE und WASSER- tragen in sich die weiblichen, passiven Aspekte. So verbinden sich alle vier Naturpotenzen miteinander in einer gewissen universalen Ordnung: die vertikale Verbindung von ERDE und FEUER, die einem Elternpaar gleichen, und die Verbindung auf der Horizontalachse des Kreuzes von LUFT und WASSER, welche die zwei Geschwister, die Kinder der ERDE und des FEUERs symbolisieren. Es ist kein ausschließlich okkultes Wissen, sondern eine bekannte wissenschaftliche Tatsache, dass die ERDE und das FEUER ursprünglich die Effekte erzeugt haben, die sich dann als zusätzliche Naturelemente – die LUFT und das WASSER -auf dem Planeten integrieren durften.

In das individuelle Mehrkörpersystem eines Menschen lassen sich die elementaren Naturkräfte ebenfalls nach einer perfekten Ordnung folgendermaßen einfügen:

Verteilung der Naturpotenzen in dem individuellen 7-Körpersystem

Der physische Körper (Wurzelchakra /Muladhara) hat eine direkte Verbindung mit der ERDE. Es handelt sich dabei um die niederfrequentesten Schwingungen des gesamten menschlichen Systems. Der ätherische Körper (Sakralchakra /Svadhisthana) trägt in sich die Energie des FEUERs. Die zwei ersten Elemente -ERDE und FEUER- bestimmen die irdische Existenz eines Lebewesens und seine biologische Zugehörigkeit auf dem Planeten vor (Mensch, Reptil, Vogel, Insekt etc.). Dabei werden von der ERDENenergie die physische Struktur des Wesens und vom FEUER sein Charakter, Temperament festgelegt. Der astrale Körper (Solarplexuschakra /Manipura) ist mit dem WASSERelement verbunden und der mentale Körper (Herzchakra /Anahata) – dementsprechend mit der LUFT. Auf der Ebene des Mentalkörpers endet die energetisch-informative Auswirkung der Elementarkräfte in ihrer reinsten Qualität.

Die Energie der Verbindung von LUFT und WASSER bezieht sich auf den kausalen Körper (Halschakra /Vishuddha), und die energetisch-informative Verschmelzung von FEUER und ERDE geschieht in dem buddhialen Körper (Stirnchakra/Ajna).

Und letztendlich verbinden sich alle vier elementaren Kräfte auf der Ebene des atmischen Körpers (Kronenchakra /Sahasrara). In dem angestrebten Idealfall geht es dabei um eine optimal harmonische Verbindung, in der die Energien von ERDE, FEUER, WASSER und LUFT in dem System gleichermaßen verteilt sind. Jegliche Verschiebungen der Achsen des großen Kreuzes deuten auf eine Disharmonie des inneren Systems hin. In folgenden Beispielen (s. Grafik unten) handelt es sich im ersten Fall ums Defizit an Komponenten des WASSERSelementes und im zweiten – um die Übergewichtung der LUFT und der ERDE in dem System.

-1-

-2-

Kein einziges Individuum auf unserem Planeten hat von Natur aus ein ideales Kreuz der Elementarkräfte in seinem Bewusstsein. Meiste Menschen streben gar nicht bewusst nach dieser Harmonie. Doch das vollkommene Gleichgewicht der vier elementaren Naturkräfte in seinem eigenen System ist IMMER das erste innere Ziel eines Gottmenschen und des angehenden Magiers auf der Erde. Denn nur durch die Erzeugung dieses inneren Gleichgewichtes bekommt das Individuum den wahren Zugang zu seinem transzendentalen Feld und befreit sich dadurch gänzlich von jeglichen Einflüssen der mächtigen egregorialen Systeme, die erst ab dem Sahasrara-Level kein menschliches Individuum informativ erreichen und unauffällig manipulieren können.

Bleibe dran, mein lieber Gottmensch!

Peace & Love

Elena

Die Kraft der Naturelemente

Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.