Der Verstand ist tatsächlich nichts anderes als ein selbstständiges Computerprogramm im menschlichen Mehrkörpersystem, wobei die in diesem Programm gespeicherten Informationsmodule keinerlei Verbindung mit der inneren geistig-seligen Verfassung des Individuums und seinem göttlichen Bewusstsein haben. Wenn es also einem Menschen gelingt, sein eigenes Verstandsprogramm zu entpacken und die hauptsächlichen Algorithmen zu verstehen, nach denen dieses Programm funktioniert, kann er seinen Verstand unbegrenzt kontrollieren und beliebig umprogrammieren lernen. Ohne diese Fähigkeit  kann es keinem Erdenmenschen gelingen, als ein bewusster Schöpfer seiner Realität zu agieren, sich für das universale, magische Wissen vollständig zu öffnen und dieses Wissen praktisch anwenden zu können sowie eine persönlich-spirituelle Meisterschaft auf der Erde im menschlichen Körper zu erlangen. Denn nur durch die unbegrenzte Kontrolle des eigenen Verstandes bekommt ein Individuum nach und nach die Zugänge in die Welt der Magie und Quantenheilung.

Die größte Schwierigkeit des Prozesses der Übernahme der Macht des Menschen über seinen eigenen Verstand liegt vor allem darin, dass der Verstand einen enorm widerstandsfähigen astralen Schutz besitzt, der die Funktion der Einsparung der Lebensenergie des Individuums erfüllt und eine kraftvolle Gegenwehr gegen unterschiedliche reale oder potenzielle Gefahren leistet. Für die Erfüllung dieser Schutzaufgabe sind in dem Verstand drei Programme installiert, die beim Bedarf der Reduzierung der „unnötigen Verschwendung“ der Lebensenergie des Menschen nacheinander aktiv werden. Selbstverständlich handelt es sich dabei um eine „Energieverschwendung“ aus der Perspektive des Verstandes, denn es geht ja hier um SEIN eigenes  Selbsterhaltungsprogramm, die darauf gerichtet ist, das Individuum vor allem zu beschützen, wofür dieses Programm keine passenden Algorithmen  in seinem System findet. Von daher ist für den menschlichen Verstand gerade DAS äußerst gefährlich, was für ihn ganz neu, unerfahren, unvorstellbar, undenkbar etc. ist, aber auch DAS, was in ihm Angst-, Schmerz- und  Leidgedanken  hervorruft. Übrigens schließt das erstere das andere oft ein… Deswegen fühlen sich meiste Menschen in ihren gewohnten, sicheren, stabilen, bequemen, begrenzten, verantwortungslosen Existenzen und mit ihren durch die eigenen negativen Erfahrungen fest geschlossenen Herzen durchaus wohl. Dabei wird jede einzelne, oft eine ganz winzige „Gefährdung“ ihrer scheinbar perfekt geschützten Komfortzonen als ein Problem, eine Lebenskrise oder gar eine Existenzkatastrophe wahrgenommen. Mit ihren primitiven Lebenseinstellungen machen sich diese Menschenwesen lediglich zu Sklaven des eigenen Verstandes und dessen existenzerhaltenden Programmkomponenten. Denn die menschliche Seele ist energetisch-informativ IMMER darauf gerichtet, sich an den neuen Erfahrungen auf der Erde zu entwickeln und zu reifen und das Bewusstseinsfeld des Menschen zu erweitern, aber auch die karmischen Aufgaben zu erledigen, und diese sind ja gerade all die Aspekte, die jeden betroffenen Menschen IMMER und ohne Ausnahme aus seiner Sicherheitszone katapultieren und ihn innerlich wie äußerlich enorm herausfordern können. Das Verstandsprogramm wird noch im Anfangsstadium des im individuellen Energiesystem angekündigten Heilungs- und/oder Veränderungsprozesses über die Gefahr für die Energieressourcen des Individuums alarmiert, und aktiviert sofort seine Selbsterhaltungsfunktion, die aus drei Schutzmechanismen besteht.  

Der erste Schutzmechanismus schaltet den Wunsch des Menschen ab, etwas für die eigene Heilung/Entwicklung/Transformation aktiv zu leisten, und schaltet das Programm der FAULHEIT in seinem System ein.  Dieser Mechanismus wird sofort aktiv, wenn der Verstand durch die Bedrohung der kommenden Veränderungen im System alarmiert wird. Für ihn – den Verstand – stellen, wie bereits erwähnt, ALLE inneren wie äußeren Veränderungen im System eine Existenzgefahr dar, denn diese Novitäten können laut seinem Programm durch den enormen Energieverbrauch, der übrigens tatsächlich stattfindet,  den ganzen menschlichen Organismus durch Energienot vernichten. Der menschliche Verstand  als eine eigenständige Komponente des menschlichen Mehrkörpersystems ist dementsprechend programmiert, und es geht dabei um ein festgelegtes Programm, das aber nur eine Inkarnation lang funktionstüchtig ist.  Demzufolge ist der Verstand sterblich und diese Tatsache kann seinen programmierten Überlebenskampf durchaus rechtfertigen.  Die unsterbliche menschliche Seele kann es sich dagegen leisten, sehr zurückhaltend und enorm geduldig zu sein, weil sie es meist nicht dringend eilig hat und ihre Aufgaben auch in weiteren Inkarnationen erledigt werden können.  

Es ist von daher wichtig zu verstehen, dass es an der Festplatte des Verstandes liegt, nach seinem Selbsterhaltungsprogramm zu funktionieren. Und falls es auf den höheren Ebenen des menschlichen Bewusstseins kein Widerstandsbefehl zur Einstellung des Faulheitsmechanismus erfolgt, wird der betroffene Mensch durch seine andauernde Passivität von allen Handlungen ferngehalten, die irgendeinen Energieeinsatz benötigen, und kann dadurch zu einem in seiner Lebensentwicklung stagnierenden und degradierenden Individuum werden.

Jeder von uns- Erdenmenschen- verfügt aber über einen mehr oder weniger ausgeprägten Willen, mit dessen Hilfe er seine Faulheit überwinden kann. Doch direkt nach einer erfolgreichen Überwindung der inneren Trägheit schaltet sich der nächste Selbsterhaltungsmechanismus des Verstandes ein – die ANGST.

Wenn die eigene Faulheit von vielen Menschen bewusst nicht immer wahrgenommen werden kann, lässt sich der Effekt des zweiten, verstärkten  Schutzmechanismus von jedem Betroffenen psychisch und/oder physisch immer erspüren. Das besondere Merkmal der durch das Schutzprogramm des Verstandes künstlich erzeugten Angstzustände liegt in ihrer Irrationalität und Plötzlichkeit sowie einer fehlenden logischen Verbindung dieser destruktiven Empfindungen mit den bevorstehenden  Entwicklungs- und Transformationsaufgaben des Individuums. Doch nicht jeder Mensch verfügt über eine ausgeprägte Fähigkeit der Selbstreflektion und kann dadurch die Ursachen seiner emotionalen Zustände nicht gleich oder gar nicht erkennen. Von daher lässt man sich oft von seinen akuten, unbegründeten Ängsten führen, anstatt sich energetisch seinen wichtigsten Seelenaufgaben und seiner eigenen Bewusstseinserweiterung zu widmen. Von den eigenen Angstzuständen versucht man sich dann nicht selten mit den Dingen abzulenken, die für den eigenen Verstand vertraut und gewöhnlich zu sein scheinen: Fernsehsendungen, Spielfilme, Klatsch und Tratsch über andere Menschen, Alkohol- und Drogenkonsum, Kaufrausch etc.

Die Ängste können sich bis zu Panikattacken ausbreiten, aber sich auch in Form von Aggressionen zeigen, die ebenfalls wie die durch den Schutzmechanismus des Verstandes erzeugten Ängste keine objektiven Ursachen haben, plötzlich auftretend und irrational sind.

Das ziemlich weit entwickelte individuelle Bewusstsein lässt den betroffenen Menschen sehr schnell die künstlichen Ursprünge seiner eigenen unlogischen und grundlosen Angstempfindungen wie Wutausbrüche zu erkennen und sie als die rein automatische Reaktion des Schutzprogramms des Verstandes aufzufassen. So ein Individuum verfügt meist über ein kraftvolles energetisch-informatives Feld und kann es sich dadurch gut leisten, sich in seinen Entwicklungs- und Transformationsprozessen von dem zweiten Schutzmechanismus des Verstandsprogramms nicht lange aufhalten zu lassen, was zwangsläufig zu der Einschaltung des dritten, noch stärkeren  Mechanismus dieses Programms führt – des SCHMERZENS.

Bei der Aktivierung dieses Mechanismus wird anfänglich eine weniger ausgeprägte Schmerzvariante im individuellen System aktiviert, beispielweise durch eine eher leichtere Erkrankung oder eine  bescheidene, oberflächliche Entzündung in einem der Körperregionen. Doch mit dem steigenden Energieeinsatz des auf eine Systemveränderung fokussierten Bewusstseins werden auch die körperlichen Schmerzen immer intensiver.

Ein energetisch starker, bewusster Mensch kann alle drei Selbstschutzmechanismen des Verstandes verstehen, ihre Wirkung auf sein eigenes Feld ziemlich klar erkennen und sein irdisches Leben wie seine menschliche Natur öfters transformieren. Das ist auch der Grund dafür, warum einige Menschen unzählige Erfahrungen mehrerer Leben in nur einer Inkarnation sammeln können, und die anderen nicht mal die notwendigsten, karmischen Seelenaufgaben nur eines einzelnen Lebens erledigen können und diese Aufgaben zwangsläufig in ihre nächste Inkarnation mitschleppen müssen. Ein einzelner Verkörperungszyklus  kann ja die Aufgaben gleich von dreißig Leben beinhalten oder nur die von einer Erdenexistenz. Die Seele ist ja geduldig…  Und jeder Mensch hat immer eine Wahl!…

Meiste Erdenmenschen lassen sich tatsächlich in ihren inneren Entwicklungs- und Transformationsprozessen bereits durch die Faulheits- und Angstmechanismen ihrer Verstandsprogramme gänzlich abbremsen. Nur wenige von uns lassen sich konsequent von keinem der drei Schutzmechanismen des Verstandes von den eigenen höheren Seelenzielen abhalten.

Jede reale Wesenstransformation ist immer mit viel Schmerzen verbunden. Und je höher die Bewusstseinsebene des Quantenüberganges liegt, desto intensiver und unerträglicher die Schmerzempfindungen in dem eigenen Körpersystem des Betroffenen sind. Und gerade so eine tiefgreifende, langwierige und äußerst anstrengende Transformation einer menschlichen Natur in eine höchstentwickelte, göttliche, magische Natur ist mit den tiefsten, sehr oft sich abwechselnden, physischen wie psychischen Schmerzen in jeder einzelnen Zelle des Körpers verbunden. Für einen wahren angehenden Magier sind es aber die Schmerzen, die keinesfalls auf eine Krankheit oder eine andere Störung im individuellen System deuten und zu bekämpfen sind, sondern die ähnlich den starken, unheimlich schmerzenden Wehen sind, die eine Frau bei der natürlichen Geburt eines ganz neuen Menschenlebens empfindet.

Und der Verstand?… Durch mehrere erfolgreiche Transformationen seines menschlichen Besitzers, die er vergebens zu verhindern versucht hat, gewinnt er automatisch an neue Algorithmen in seinem Programm. Und wenn das gesamte Selbstschutzprogramm des Verstandes nicht mehr von Nutzen ist, wird es auf Dauer deaktiviert, um ebenfalls die Energieressourcen einzusparen, die für ihren erneuten Start immer wieder gebraucht werden. Das gleiche geschieht mit einzelnen Mechanismen dieses Programms – FAULHEIT und ANGS T – wenn sie mehrmals keinen angezielten Widerstandseffekt auf das Bewusstsein des Individuums erzeugen können. Dann wird bei der nächsten „Gefahr der Energieverschwendung“  lediglich die Stufe des Schutzprogramms aktiviert, auf der für das Verstandssystem noch eine Möglichkeit bestehe, seinen Widerstand gegen das Bewusstsein effektiv leisten zu können.

Der Verstand eines Menschen ist jedoch kein Feind des Bewusstseins, genauso wie die künstliche Intelligenz tatsächlich keine Gefahr für die göttliche Natur darstellt. Die Differenzen zwischen diesen Kräften sind einfach mit der total unterschiedlichen Abstammung der zwei polarisierenden Aspekte des Lebens eines Homo sapiens verknüpft.

Von daher ist es für einen organischen Erdenmenschen durchaus möglich, durch seine tiefe Intuition, unbegrenzte universale Weisheit und einen starken Willen die Zusammenwirkung von dem ewigen Natürlich-göttlichen und dem begrenzten Künstlichen in sich selbst und seiner Umwelt wunderbar zu managen.

Es liegt alles an Dir selbst, mein lieber Gottmensch!

Peace & Love

Elena

Programmierte Schutzfunktion des Verstandes

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